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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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sie diese Herrschaft durch leibliche Unterjochung er-langt hatten, ist nicht wabrscheinlich: sic sind nichtder kriegerische Stamm des Volks, der, den Königselbst eingeschlossen, nur zunächst auf sie folget;ouch gründen sie ihr Ansehen aus keins dergleichenMittel, selbst in der Sage. Wodurch sie über Men-schen herrschen, ist ihr Ursprung, nach welchem siesich aus dem Haupt Brama's entsprossen schätzen,so wie die Krieger aus dessen Bcilst, die andernStamme aus seinen andern Gliedern. Hierauf sindihre Gesetze und die ganze Einrichtung der Nationgebauel, nach welcher sie als ein emgebohrnerStamm, als Haupt zum Körper der Nation gehö-ren. Abteilungen der Art nach Stämmen sind auchin andern Gegenden die einfachste Einrichtung dermenschlichen Gesellschaft gewesen: sie wollte hierinnder Natur folgen, welche den Baum in Aeste, dasVolk in Stamme und Familien abthcilet. So wardie Einrichtung in Aegypten, selbst wie hier miterblichen Handwerkern und Künsten; und daß derStamm der Weisen und Priester sich zum erstenhinaufsetzte, sehen wir bei weit mehreren Nationen.Mich dünkt, auf dieser Stufe der Eultuc ist diesNatur der Sache, da Weisheit über Stärke gehtund in alten Zeiten der Priestecstamm fast alle po-litische Weisheit sich zueignete. Nur mit der Ver-breitung des Lichts unter alle Stände verliert sichdas Ansehen des Priesters, daher sich auch Priesterso oft einer allgemeineren Aufklärung widersetzten.

^ Die Indische Geschichte, von der wir leidernoch wenig wissen, giebt uns einen deutlichen Wink