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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 35

über die Entstehung der Birmanen. *) Sie machtBrama, einen weisen und gelehrten Mann, denErfinder vieler Künste, insonderheit des Schreibens,zum Vezier Eines ihrer alten Könige, Krischens,dessen Sohn die Eintheilung seines Volks in dievier bekannten Stamme gesetzlich gemacht habe. DenSohn des Brama setzte ec der ersten Claffe vor,zu der die Sterndeuter, Aerzte und Priester gehör-ten ; anore vom Adel wurden zu erblichen Statthal-tern der Provinz ernannt, von welchen sich diezweite Rangordnung der Indier herleitet. Die dritteEiasse sollte den Ackerbau, die vierte die Künstetreiben und diese Einrichtung ewig dauern. Er er-baute den Philosophen die Stadt Bahar zu ihrerAufnahme und da der Sitz seines Reichs, auch dieältesten Schulen der Vramanen vorzüglich am Gan-ges waren: so ergiebt sich hieraus die Ursache, war-um Griechen und Römer so wenig an sie gedenken.Sie kannten nämlich diese tiefen Gegenden Indiensnicht, da Hepodot nur die Völker am Indus undauf der Nordseite des Goldhandels beschreibt, Alepan«der aber nur bis zum Hyphasis gelangte. KeinWunder also, daß sie zuerst nur allgemein von denBrachmanen, d. i. von den einsamen Weisen, dieauf Art der Talapoinen lebten, Nachricht bekamen;späterhin aber auch von den Samanaern und Ger-manen am Ganges, von der Eintheilung des Volksin Elasten, von ihrer Lehre der Seelenwanderungu. f. dunkle Gerüchte hörten. Auch diese zerstückleSagen indeß bestätigen es, daß die Bramanen-

*) Oovv's hlsr, ok Kiriäosf, Vol. I, x>, ro,

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