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der Geschichte der Menschheit. 27
ist entkörperte Ruhe, abergläubische Gedankenlosigkeitund Klostcrkeuschheit. Und dennoch ist kaum einGötzendienst so weit als dieser auf der Erde verbrei-tet; nicht nur Tibet und Tangut, der größte Thcilder Mongolen, die Maudschu, Kalkas, Eluthen u. f.verehrten den Lama, und wenn sich in neueren Zei-ten einige von der Anbetung seiner Person losris-sen: so ist doch ein Stückwerk von der Religion desSchaka das Einzige, was diese Völker von Glau-ben und Gottesdienst haben. Aber auch südlich
zieht sich diese Religion weit hin; die NahmenSommona - Kodom, Schaktscha - Tuba, Sangol-Muni, Schigcmuni, Budde, Fo, Schckia, sindalle eins mit Schaka, und so geht diese heiligeMönchslehre, wenn gleich nicht überall mit der weit-läuftigen Mythologie der Tibetaner, durch Jndostan,Ceylon, Siam, Pegu, Tonkin, bis nach Sing, Ko-rea und Japan. Selbst in Sina sind Grundsätzedes Fo der eigentliche Volksglaube; dagegen dieGrundsätze Eonfucius und Lao-tse, nur Gat-tungen einer politischen Religion und Pbilosophie,sind unter den obern, d. j. den gelehrten Ständen.Der Regierung daselbst ist jede dieser Religionengleichgültig: ihre Sorge ist nicht weiter gegangen,als daß sie, die Lama's und Bonzen dem Staatunschädlich zu machen, sie von der Herrschaft desDalai - Lama trennte. Japan vollends ist lange Zeitein halbes Tibet gewesen: der Dairi war der geist-liche Oberherr und der Kubo sein weltlicher Diener,bis dieser die Herrschaft an sich riß, und jenen zumbloßen Schatten machte: ein Schicksal, das imLauf der Dinge liegt, und gewiß einmal auch dasL00S des Lama seyn wird. Nur durch die Lage