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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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dcr Geschichte der Menschheit. 17

Winkclvolk auf der Erde, vom Schicksal außer denZusammendrang dcr Nationen gesetzt, und eben da-zu mit Bergen, Wüsten und einem beynahbuchtlosen Meer verschanzet. Außer dieser Lagewürde cs schwerlich geblieben seyn, was es ist; denndaß seine Verfassung gegen die Mandschu Standgehalten hat, beweiset nichts, als daß sie in sichselbst gegründet war, und daß die roheren Ueber;minder zu ihrer Herrschaft einen solchen Lehnstuhlkindlicher Sclavercp sehr bequem fanden. Sie durf-ten nichts an ihm andern, sic setzten sich darauf undherrschten. Dagegen die Nation in jedem Gelenkihrer selbst - crbauckcn Staats-Maschine so sklavischdienet, als ob cs eben zu dieser Sclaverey erfundenwäre.

Alle Nachrichten von der Sprache der Sincsensind darüber einig, daß sie »ur Gestalt dieses Volksin seiner künstlichen Denkart unsäglich viel bey-gctragcn habe: denn ist nicht jede Landessprache dasGefäß, in welchem sich die Ideen des Volks for-men, erhalten und mitthcilen? zumal wenn eineNation, so stark als diese, an ihrer Sprache hängt,und von ihr alle Cultur hcrlcitet. Die Spracheder Sinesen ist ein Wörterbuch der Moral, d. i.der Höflichkeit und guten Manieren; nicht nur Pro-vinzen und Städte, sondern selbst Stände und Bü-cher unterscheiden sich in ihr, so daß der größteLhcil ihres gelehrten Fleißes bloß auf ein Werkzeugverwandt wird, ohne daß noch mit dem Werkzeugeirgend etwas ausgerichtet werde. An regelmäßigenKleinigkeiten hangt in ihr alles; sic sagt mit weni-gen Lauten viel, um mit vielen Zügen Einen Lautund mit vielen Büchern ein und dasselbe herzuma-Philos. und Gesch. V. LH. B Ncen. NA