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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. r5

esel, der in Gebrauchen vom Morgen bis zum Abendegar oft die Nolle des Fuchses spielet.

Nothwendig mußte diese kindische Gefangen-schaft der menschlichen Vernunft, Kraft und Em-pfindung auf das ganze Gebäude des Staats einenschwächenden Einfluß haben. Wenn einmal die Er-ziehung nichts als Manier ist, wenn Manierenund Gebrauche alle Verhältnisse des Lebens nichtnur binden, sondern auch überwältigen:' welcheSumme» von Wirksamkeit^erliert der Staat! zu-mal die edelste Wirksamkeit des menschlichen Her-zens und Geistes. Wer erstaunt nicht, wenn er inder Sincsischen Geschichte auf den Gang und dieBehandlung ihrer Geschäfte merkt, mit wie Vie-lem ein Nichts gcthan werde! Hier thut ein Colle-gium, was nur Einer thun muß, damit es rechtgethan sey: hier wird gefragt, wo die Antwort da-liegt: man kommt und gehet, man schiebet auf undweichet aus, nur um das Eercmoniel des kindlichenStaats-Respects nicht zu verfehlen. Der kriegeri-sche sowohl, als der denkende Geist sind fern voneiner Nation, die auf warmen Lesen schläft, undvom Morgen bis zum Abende warm Wasser trin-ket. Nur der Regelmäßigkeit im gebahnten Wege,dem Scharfsinn in Beobachtung des Eigennutzesund tausend schlauer Künste, der kindischen Viel-thatigkeit ohne den Ucberblick des Mannes, der sichfragt: ob dies auch nöthig zu thun sey? und ob

es nicht besser gcthan werden möge? nur diesenTugenden ist in Sina der königliche Weg eröffnet.Der Kaiser selbst ist in dies Joch gespannt: er

muß mit gutem Beyspiel vorgehn, und, wie der