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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

Verstände durch Zwang und Noch, nicht ober aussüßem Naturtriebe den Nahmen des Vaters sichrenwas konnte, was mußte daher anders entstehen,als daß, indem man, Trotz der Natur, e!» neuesmenschliches Herz schaffen wollte, man das wahreHer; der Menschen zur Falschheit gewohnte t Wennder erwachsne Mann noch kindischen Gehorsam be-zeugen soll: so must er die selbsiwirksamc Kraft auf-

gcbcn, die die Natur in seinen Jahren ihm zurPflicht machte: leere Zeremonien treten an die

Stelle der herzlichen Wahrheit, und der Sohn, dergegen seine Mutter, so lange der Vater lebte, inkindlicher Ergebenheit hinschwamm, vernachlässigtsie nach seinem Tode, sobald nur das Gesetz sie

eine Eoncubine beißet. Gleicher Gestalt ists mit

den kindlichen Pflichten gegen die Mandarine» : sie

sind kein Werk der Natur, sondern des Befehls;Gebrauche sind sic, und wenn sic gegen die Naturstreben, so werden sie entkräftende, falsche Ge-brauche. Daher der Zwiespalt der Sinesischen Reichs-und Siltenlchre mit ihrer wirklichen Geschichte.Wie oft haben die Kinder des Reichs ihren Vatervom Throne gestoßen! wie oft die Väter gegen

ihre Kinder gewüthet! Geitzige Mandarine losten

Tausende verhungern und werden, wenn ihr Ver-brechen vor den höheren Vater kcmmt, mit elendenStockschlagen, wie Knaben, unwirksam gezüchtigt.Daher der Mangel au männlicher Kraft und Ebre,den man selbst in den Gemablden ihrer Heldenund Großen wahrnimmt; die Ebre ist kmdlichePflicht geworden, die Kraft ist in modischeAchtsamkeit gegen den Staat verartet: kein edles

Roß ist im Dienst, sondern ein gezähmter Maul-