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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. ir

chen Höbe Asiens durch eine Feinheit des Gehörsausz.ichnen , die sich bei) ihnen ebcn sowohl erklä-ren laät, als man sie bey andern Naiionen verge-bens suchen würde; die Sprache der Sinese» istvon dieser Feinheit des Gehörs Zeuge. Nur einMongolisches Ohr konnte darauf kommen, aus drey-hundert drevßig Sylbe» eine Sprache zu formen,die sich bey jedem Mort durch fünf und mehrereAccente unterscheiden muß, um nicht statt Herr,eine Bestie zu nenne»,' und jeden Augenblick dielächerlichsten Verwirrungen zu sagen; daher ein Eu-ropäisches Ohr und Europäische Spruch-Organe sichäußerst schwer oder niemals an diese hervorgezwun-gene Sylben-Musik gewöhnen. Welch ein Mangelvon Erfindungskraft im Großen, und welche unse-lige Feinheit in Kleinigkeiten gehörte dazu, dieserSprache aus einigen roden Hieroglyphen die unend-liche Menge von achtzigtausend zusammengesetztenCharakteren zu erfinden, in welchen sich nach sechsund m.hr Schriftarten die Sinesische Nation unterallen Völkern der Erde auszeichnet. Eine Mongoli-sche Organisation gehörte dazu, um sich in der Ein-bildungskraft an Drachen und Ungeheuer, in dcrZeichnung an jene sorgsame Kleinfügigkeit unregel-mäßiger Gestalten, i» den Vergnügungen des Au-ges an das unförmliche Gemisch ihrer Gärten, inihren Gebäuden an wüste Größe oder pünktliche Klein-heitin ihren Aufzügen, Kleidungen und Lustbarkeitenan jene eitle Pracht, an jene Laternenftste und Feuer-werke, an lange Nägel und zerquetschte Füße,an einen barbarische» Troß von Begleitern, Ver-beugungen, Eeremonicn, Unterschieden und Höf-lichkeiten zu gewöhnen. Es herrscht in alle diesem