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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

Bond, dos die Vasallen on den Herrscher knüpfte,und die vielen Kriege dieser Vosollcn gegen einonder,die öfter» Umstürze des Throns durch ihre Hände,so selbst die ganze Hofhaltung des Kaisers, seineRegentschaft durch Mandarinen, eine uralte Ein-richtung, die nicht erst die Dschengiskaniden oderMandschu noch Sina gebracht haben; alle dieszeigt, welcher Art und welches genetischen Charak-ters die Nation sep? ein Gepräge, dos mon Keyder 'Ansicht des Ganzen und seiner Theile, bis aufKleider, Speisen, Gebräuche, häusliche Lebens-art, die Gattungen ihrer Künste und ihres Ver-gnügens schwerlich aus den 'Augen verlieret. Sowenig nun ein Mensch seinen Genius, d. i. seineangeborne Stanimarr und Eomplerio», zu ändernvermag: so wenig konnte auch durch jede künstli-

che Einrichtung, wenn sie gleich Jahrtausende langwalwte, dies nordöstliche Mongolen-Volk seine Na-turbildung verläugne». Es ist auf diese Stelle derErdkugel hingepflanzt, und wie die Magnetnadelin Sina nicht die Europäische Abweichung Hot: so

konnten aus diesem Mcnschcnstamme in dieser Re-gien auch niemals Griechen und Römer werden.Simsen waren und blieben sie, ein Volksstamm mitkleinen Augen, einer stumpfen Nase, platter Stirn,wenig Bart, großen Ohren und einem dicken Bauchvon der Natur begäbet: was diese Organisation Hervor-bringen konnte, hat sie hervor gebracht; etwas anderskann man von ihr nicht fordern *).

Alle Nachrichten sind darüber einig, daß sichdie Mongolische Völkerschaften auf der nordöstli-

) S. Ideen. Th. 2.