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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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2Z4 Ideen zur Philosophie

nationalisircn, wie von den Medischen Gebirgen anbis zum Olympus und Iba gezeigt werden konnte.Noch seiner Leige also konnte der Sammler dieserTraditionen nicht anders als den weitsten Strich be-zeichnen, den ihm die Sage darbot. Der Indieram Parcpamisus, der Perser am Zmaus, der Jbe-rier am Kaukasus war darunter begriffen und jederwar im Besitz, sein Paradies an den Thcil derDergstrecke zu legen, den ihm seine Tradition wieß.Unsre Sage indeß winkt eigentlich auf die ältesteder Traditionen: denn sie setzt ihr Paradies überIndien und giebt die andern Strecken nur zur Zu-gabe. Wie nun? Wenn ein glückliches Thal wieKaschmire, beinah im Mittelpunkt dieser Strömegelegen, ringsum von Bergen ummauert, sowohlwegen seiner gesunden erquickenden Wasser, als we-gen seiner reichen Fruchtbarkeit und Freiheit vonwildm Lhicren berühmt, ja noch bis jetzt wegenseines schönen MenschenstammeS als das Paradiesdes Paradieses gepriesen; wenn ein solches der Ursitzunsres Geschlechts gewesen wäre? Doch der Verfolgwird zeigen, daß alle Nachspahungen dieser Art aufunsrer jetzigen Erde vergeblich sind; wir bemerk, nalso die Gegend so unbestimmt, wie sie die Traditionbezeichnet und folgen dem Faden ihrer Erzählungweiter.

Don allen Wunderdingen und Abentheuergestol-tcn, womit die Sage des gesummten Asiens ihrParadies der Urwelt reich besetzte, hat diese Tradi-tion nichts als zwei Wunderbaumc, eine sprechendeSchlange und einen Cherub; die unzählbare Men-