der Geschichte der Menschheit. 293
Indien erkennt ihn für den Strom des Paradiese?.Das Gibon der Oxus scy, ist unläugbar: die Ara-ber nennen ihn noch also und Spuren des Landes,das er umfließen soll, sind uns noch in niedrerenbenachbarten Indischen Namen übrig *). Die bei-den letzten Strome endlich, der Tigris und Euphrat,fließen freilich sehr weit Westwärts; da aber derSammler dieser Traditionen am westlichen EndeAsiens lebte, so verlohren sich ihm nothwendig dieseGegenden schon in die weite Ferne und es ist mög-lich, daß der dritte Strom, den ec nennet, gar einenöstlicher» Tigris, den Indus bedeuten sollte **). Eswar nämlich die Gewohnheit aller sich verpflanzenden,alten Volker, die Sagen vom Berge der Urwelt,den Bergen und Strömen ihres neuen Landes zu-zueignen und solche durch eine Local - Mythologie zu
*) Kaschgar, Kaschmirc, die Kasischen Gebirge, Kau-kasus, Kathai u. f.
") Hidekel heißt der dritte Strom und nach Ot-t c r heißt der Indus noch jetzt bey den ArabernEteck, bey den allen Indiern E n i d e r. Selbstdie Endung des Worts scheint Indisch: Dewerkcl,wie sie ihre Halbgötter nennen, ist der Pluralisvon Dewin, In dessen ists wahrscheinlich, daßder Sammler der Tradition ihn für den Tigrisnahm, da er ihn Ostwärts jenseit Assyrien setzte.Die ferneren Länder lagen ihm zu ferne. Auchder Phrath ist wahrscheinlich ein andrer Fluß ge-wesen, der hier nur npxellarive übersetzt oderals der berühmteste östliche Strom genannt ward.