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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 287

er jene abschneidcn und als unnütze Fabel aus demGedächkniß der Menschen hinwegbrinqcn wollte. Michdünkt, er handelte hierin weise: denn jcnseit der Gren-zen unsrer ausaebildeten Erde, d. i. vor Entstehungdes Menschengeschlechts und seiner zusammenhängen-den Geschichte giebt es für uns keine Zeitrechnung,die diesen Namen verdiene. Lasset Bussen seinensechs ersten Epochen der Natur Zahlen geben, wiegroß er sie wolle, von 26vnc>, von 3 öoc>o, von-2oonn, von rc>,noc> Jahren u. f.; der menschlicheVerstand, der seine Schranken fühlet, lacht über dieseZahlen der Einbildungskraft, gesetzt, daß er auch dieEntwicklung der Epochen selbst wahr fände; noch we-niger aber wünscht das historische Gcdachtniß sich mitihnen zu beschweren. Nun sind die ältesten ungeheu-ren Zeitrechnungen der Völker offenbar von dieserBuffonlchen Art: sie laufen nämlich in Zeitalter, dadie Götter - und Wcltkraste regiert haben, also indie Zeiten der Erdbildung hinüber, wie solche dieseNationen, die ungeheure Zahlen sehr liebten, entwederaus Himmelsrcvolutionen oder aus halb verstandnenSymbolen der ältesten Bildertradition zusammensctz-ten. So hat unter den Aegyptcrn Vulkan, der Schö-pfer der Welt, unendlich lange, sodann die Sonne,Vulkanus Sohn 3 o.ooo, sodann Saturn und die üb-rigen zwölf Götter 3984 Jahre regiert, che die Halb-götter und späterhin die Menschen folgten. Ein glei-ches ists mit den höhern Asiatischen Schöpfungs-und Zeit-Traditionen. 3 ooo Jahre regierte bei de»Parsen das himmlische Heer des Lichts ohne Feinde:3 c>oo folgten, bis die Wunderqcstalt des Stiers er-schien, aus dessen Saamen erst die Geschöpfe undam spatsten Meschia und Meschiana, Mann und