der Geschichte der Menschheit. 285
tcm einvcrleibt hat, dem er sich einverleiben konnte.Daß nun abcr ein solches Kunstwerk nicht ewig be-stehen könne, daß der Kreislauf, der einen Anfanggehabt hat, nothwendig auch ein Ende haben müsse,ist -Natur der Sache. Die schöne Schöpfung arbei-tet sich zum Chaos, wie sie aus einem Chaos sichherausarbeitcte: ihre Formen nutzen sich ab: jeder
Organismus verfemt sich und altert. Auch der gro-ße Organismus der Erde muß also ein Grab finden,aus dem er, wenn seine Zeit kommt, zu einer neuenGestalt emporsteigt.
VI.
Fortsetzung der ältesten Schristtradition überden Anfang der Menschengeschichte.
Verfallen meinem Leser die reinen Ideen dieseralten Tradition, die ich ohne Hypothese oder Ver-zierung dahingestellt habe: so lasset uns dieselbe ver-folgen , wenn wir zuvor noch auf das Ganze diesesSchöpfungsgcmähldes einen Blick geworfen haben.Wodurch zeichnet es sich vor allen Mahrchen undTraditionen der höheren Asiaten so einzig aus?Durch Zusammenhang, Einfalt und Wahrheit. Somanchen Keim der Physik und Geschichte jene ent-halten : so liegt alles, wie es durch die Uebergabe
der ungeschriebenen oder dichtenden Priester- und