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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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284 Ideen zur Philosophie

jetzt weder Meer noch Erde etwas hervorzubringenvermögen, diese Urwarm^ der Schöpfung, sage ich,ohne welche damals sich so wenig etwas organisircnkonnte, als sich jetzt ohne genetische Warme etwasorganisirct, sic hatte sich allen Ausgeburten, diewirklich wurden, mitgethcilt und ist noch jetzt dieTriebfeder ihres Wesens. Welche unendliche Mengegroben Feuers z. B. riß die Steinmasse unsrer Erdean sich , die noch in ihr schlaft oder wirket, wie alleVulkane, alle brennbare Mineralien, ja jeder ge-schlagene kleine Kiesel beweiset! Daß Brennbaresin der ganzen Vegetation sei und daß das animali-sche Leben sich bloß mit der Verarbeitung diesesFeuerstoffs beschäftige, ist durch eine Menge neuererVersuche und Erfahrungen bewiesen: so daß der

ganze lebendige Kreislauf der Schöpfung der zu seynscheint, daß das Flüßige fest und das Feste flüßig,das Feuer entwickelt und wieder gebunden, die le-bendigen Kräfte mit Organisationen beschrankt undwieder befreyet werden. Da nun die Masse, dieder Ausbildung unsrer Erde bestimmt war, ihreZahl, ihr Maas, ihr Gewicht hatte: so mußte auchdie innere, sic durchwirkende Triebfeder ihren Kreisfinden. Die ganze Schöpfung lebt jetzt von einan-der: das Rad der Geschöpfe lauft umher, ohnedaß es hinzuthue: es zerstört und bauet in den ge-netischen Schranken, in die cs der erste schaffendeZeitraum gesetzt hat. Die Natur ist gleichsam durchdie Gewalt des Schöpfers vollendete Kunst wordenund die Macht der Elemente in einen Kreislauf be-stimmter Organisationen gebunden, aus dem sienicht weichen kann, weil der bildende Geist sich al-.