der Geschichte der Menschheit. »83
er ist auf dem Schauplatz der Schöpfung so verbor-gen , als ob alles sich selbst hervorgebracht hatteund in nothwendigcn Generationen ewig also gewe-sen wäre. Das letzte findet nicht statt, da der Bauder Erde und die auf einander gegründete Organi-sation der Geschöpfe gnugsain beweiset, daß allesIrdische als ein Kunstgcbäude einen Anfang genom-men und sich vom Niedrigem zum Höheren hinauf-gearbeitct habe; wie aber nun das Erste? War-um schloß sich die Werkstatte der Schöpfung undweder das Meer noch die Erde wallet jetzt von neu-en Gattungen lebendiger Wesen auf? so daß dieSchöpfungskraft zu ruhen scheinet und nur durchdie Organe festgestelletcr Ordnungen und Geschlechterwirket. Unser Naturweise giebt uns mit dem wir-kenden Wesen, das er zur Triebfeder der ganzenSchovfung macht, auch hierüber phvsischen Auf-schluß. Wenn cS das Licht oder Feuerelement war,was die Masse trennte, den Himmel erhob, dieLuft elastisch machte und die Erde bis zur Vegeta-tion bereitete: cS gestaltete die Saamen der Dinge
und organisirte sich vom niedrigsten bis zum feinstenLeben hinauf; vollendet war also die Schöpfung,da nach dem Wort des Ewigen, d, i, nach seinerordnenden Weisheit diese Lebenskräfte ver-theilt warcn und a l le Ges ta l te n ange-nommen hatten, die sich auf unsermPlaneten erhalten konnten und sollten.Die rege Wärme, mit der der brütende Geist überden Wassern der Schöpfung schwebte und die sichschon in den unterirdischen frühem Gebilden, ja inihnen mit einer Fülle und Kraft offenbart, mit der