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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
279
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der Geschichte der Menschheit. 279

Licht hervorrief und damit der Luft sich zu lautern,dem Meer zu sinken, der Erde allmählich hervorzu-gchen befahl, d, i. lauter wirksame Kräfte des Na-kurkreises in Bewegung setzte, so auch der Erde, denWassern, dem Staube befiehlt, daß jedes der-selben organische Wesen nach seinerArt herv 0 r b r i n g e und sich die Schö-pfung also durch eigne diesen Elemen-ten c i n g e p f! a nz te organische Kräfteselbst belebe. So spricht dieser Weise undscheuet den Anblick der Natur nicht, den wir jetztnoch allenthalben gewahr werden, wo organischeKräfte sich ihrem Element gemäß zum Leben ausar-beiten. Nur stellet er, da doch abgethcilt werdenmußte, die Reiche der Natur gesondert gegen einan-der, wie der Naturkundiger sie sondert, ob er wohlweiß, daß sie nicht abgezäunt von einander wirken.Die Vegetation geht voraus; und da die neuere Physikbewiesen hat, wie sehr die Pflanzen insonderheitdurch das Licht leben, so war bei wenig abgcwitter-tcm Felsen , bei wenig hinzugespultcm Schlamm un-ter der mächtigen Wärme der brütenden Schöpfungschon Vegetation möglich. Der fruchtbare Schoosdes Meers folgte mit seinen Geburten und beförder-te andre Vegetationen. Die von jenen Untergegan-gcnen und von Licht, Luft und Wasser beschwängerteErde cilte nach und fuhr fort, gewiß nicht alle Gat-tungen auf einmal zu gebähren; denn so wenigdas Fleischfressende Thier ohne animalische Speiseleben konnte , so gewiß setzte seine Entstehung auchden Untergang animalischer Geschlechter voraus, wieabermals die Naturgeschichte der Erde bezeuget.