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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

Licht und Elektricitat bemerkt hat; so wird in die-ser alten philosophischen Kosmogonie nichts als dasLicht der erste Wirker. Und zwar kein Licht, dasaus der Sonne kommt; ein Licht, das aus demInnern dieser organischen Masse hervorbricht; aber-mals der Erfahrung gleichförmig. Nicht die Strah-len der Sonne sinds, die allen Geschöpfen das Le-ben geben und nähren; mit innerer Warme istalles geschwängert, auch der Fels und das kalte Ei-sen hat solche in sich, ja nur nach dem Maas die-ses genetischen Feuers und seiner feinern Auswirkungdurch den mächtigen Kreislauf innerer Bewegung,nur in diesem Maas ist ein Geschöpf lebendig, sclbst-empstndend und thalig. Hier also ward die erste

elemcntarifche Flamme angcfacht, die kein speienderVesuv, kein flammender Ecdkörper sondern die schei-dende Kraft, der wärmende nährende Balsam derNatur war, der alles allmählich in Bewegung setzte.Wie unwahrer und gröber drückt sich die phönicischeTradition aus, die durch Donner und Blitz die Na-turkräfte als schlafende Thiere auswcckt; in diesemfeincrn System, das gewiß von Zeit zu Zeit dieErfahrung mehr bestätigen wird, ist das Licht derAusbilder der Schöpfung.

Um aber bei den folgenden Entwicklungen dasMißverständnis der Tagwerke abzusondern, erinneresch, was jeden der bloße Anblick sager *), daß dasganze System dieser Vorstellung einer sich selbstausarbcitendcn Schöpfung auf einer Gcgeneinander-

) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts Th. 1.