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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

Küste jüngeres Land sei. Andere Sagen IndischerVölker erzählen den Ursprung der Erde aus demWasser auf andre Weise. Whistnu schwamm aufeinem Blatt: der erste Mensch entsprang aus ihmals eine Blume. Auf der Oberfläche der Wasserwe-gen schwamm ei» Ei, das Brama zur Reife brach-te, aus dessen Hauten die Luft und der Himmelward, wie aus seinem Inhalt Geschöpfe, Thicre undMenschen. Doch man muß diese Sagen im Mahr-chcnton der kindlichen Indier selbst lesen *).

Das System Zoroasters **) ist offenbar schonein philosophisches Lehrgebäude, das weM es auchmit den Sagen andrer Sekten nicht vermischt wäre,dennoch schwerlich für eine Ur-Tradilion gelten könn-te; Spuren von dieser indcß sind allerdings in ihmkennbar. Der große Berg Albordj in Milte der Er-de erscheinet wieder und streckt sich mit seinen Ne-bengcbirgen rings um sie. Um ihn geht die Sonne:von ihm rinnen die Ströme: Meere und Landersind von ihm aus vertheilet. Die Gestalten derDinge existirten zuerst in Urbildern, in Keimen undwie alle Mythologien! des hohem Asiens an Unge-heuern der Urwelt reich sind: so hat auch diese de»großen Stier Kayamorts, aus dessen Leichnam alleGeschöpfe der Erde wurden. Dben auf diesem Ber-ge ist, wie dort auf dem Berge der Lahen, das Pa-radies, der Sitz der seligen Geister und verklärtenMenschen, so wie der Urquell der Ströme, das Was-

*) S. S 0 nnerat, Baldeus, Dow, H 0 l -well u. f.

") Zend-Avesta, Riga 1776. bis 177kl. >