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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 263

der Asiaten ist der älteste auf der Erde und die wich-tigsten Erfindungen darinn sind die ihre. So auchdie Astronomie und Zeitrechnung; wer ist, der auchohne die mindeste Theilnehmung an Bailly's Hy-pothesen, nicht über die frühe und weite Verbreitungmancher astronomischen Bemerkungen, Einlheilungenund Pandgriffe erstaunte, die man den ältesten Völ-kern Asiens schwerlich abläugnen könnte?*) Es ist,als ob ihre ältesten Weisen vorzüglich die Weisen desHimmels, Bemerket der stille fortschreitenden Zeit ge-wesen, wie denn auch noch jetzt, im tiefen Verfallmancher Nationen dieser rechnende, zählende Geist un-ter ihnen seine Wirkung äussect**). Der Vraminrechnet ungeheure Summen im Gedächtnis: die Ein-lheilungen der Zeit sind ihm vom kleinsten Maasbis zu großen Himmelsrevolutionen gegenwärtig under trügt sich, ohne alle Europäische Hülfsmittel, da-rin» nur wenig. Die Vorwelt hat ihm in Formelnhinterlassen, was er jetzt nur anwendet: denn auchunsre Jahrrechnung ist ;a Asiatisch, unsre Ziffern undSternbilder sind Aegyptischcn oder Indischen Ur,sprungs.

Wenn endlich die Regierungsformen die schwer-ste Kunst der Eultur sind: wo hat es die älteste,größeste Monarchieen gegeben? wo haben die Reiche

') S. Bailly's Gesch. der Sternkunde desAltcr-thums Leipz. 1777.

**) S. le Ventils Reise» in Ebelings SammlungTh, 2. S. H06. u. f. Walthers äociringiemporum Inclicn hinter Begers distor. reZ-ni Lr-recor, Lg.cNri.riii, Letrozi. i/zg, U, s, ff