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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen z.u r Philosophie

als durch den Weg der Tradition beschicken. Ame-rika bauete keinen Wein: auch in Afrika haben ihnnur Europäische Hände gepflanzt.

Daß Wissenschaften und Künste zuerst in Astenund seinem Grenzlande Aegypten gepflegt sind, be-darf keiner wejtläufiigen Erweise; Dcnkmahle und dieGeschichte der Volker sagen es und Goguets *)Zcuguißführendes Werk ist in aller Händen. Nütz-liche und schöne Künste hat dieser Welttheil, hier oderda, allenthalben aber nach seinem ausgezeichneten asia-tischen Geschmack frühe getrieben, wie die RuinenPcrsepolis und der Indischen Tempel, die Pyrami-den Aegyptens und so viel andre Werke, ron denenwir Reste oder Sagen haben, beweisen: fast allereichen sie weit über die Europäische Eultur hinausund haben in Afrika und Amerika nichts ihres Glei-chen. Die hohe Poesie mehrerer Süd-asiatischen Völ-ker ist weltbekannt **) und je alter hinauf, desto mehrerscheint sie in einer Würde und Einfalt, die durchsich selbst den Namen der Göttlichen verdienet. Wel-cher scharfsinnige Gedanke, ja ich möchte sagen, wel-che dichterische Hypothese ist in eines späten Absnd-länders Seele gekommen, zu welcher sich nicht derKeim in eines früheren Morgenlanders Ausspruchoder Einkleidung fände? sobald nur irgend der An-laß dazu in seinem Gesichtskreise lag. Der Handel

^ Dom Ursprung der Gesetze, Künste und Wissen-schaften Lemgo 1770. tz.,

") S. Innes poeseos Ksintie. coinmentar. eält.LicRborin, I-xs. 1777»