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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
259
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der Geschichte der Menschheit. 269

tbe» ausnäbme, die auch ein Asiatisches Volk waren,keine Europäische Nation sich eines selbsterfundenen?llpbabets rühmen: sie stehen hierinn als Barbarenden Negern nnd Amerikanern zur Seite. Asien al-lein hatte Schrift und zwar schon in den ältestenZeiten. Die erste gebildete Nation Europa's, dieGriechen, bekamen ihr Alphabet von einem Morgen-lander und daß alle andre Buchstabencharaktere derEuropäer abgeleitete oder verdorbne Züge der Grie-chen sind, zeigen die Büttner scheu Tafeln *)Auch der Aegvptcr älteste Buchstabenschrift auf ihrenMumien ist phonicisch und so wie das Koptische Al-phabet vcrdorben-griechisch ist. Unter den Negernnnd Amerikanern ist an keine selbsterfundene Schriftzu gedenken: denn unter diesen stiegen die Mexikanerüber ihre rohen Hieroglyphen und die Peruaner überihre Knvtenstricke nicht auf. Asien dagegen hat dieSchrift in Buchstaben nnd Kunsthieroglvphen gleich-sam erschöpfet, so daß man unter seinen Schrifkzü-gen beinah alle Gattungen findet, wie die Rede derMenschen gefesselt werden konnte. Die BengalischeSprache hat üo Buchstaben und 12 Vocale: dieSinesische hat aus ihrem Walde von Zügen nichtminder als 112 zu Lautbuchstaben und 36 zu Mit-I lautern erwählet. So geht es durch die Tibetanische,Singalesische, Marattischc, Mandschurische Alphabetesogar mit verschicdnen Richtungen der Zeichen. Ei-

*> S. Vergleichungstaseln der Schriftarten verschie-dener Völker von Büttner. Göltingen 077».

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