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Ideen zur Philosophie
weise Efephant Kräuter las und seinen Rüßel schwenkte.Die Flcischfrcßcndcn Thiere setzten eine zahlreiche,schon sehr vermehrte Familie derer voraus, von de-nen sie sich nähren sollten; sie konnten also auchmit diesen nicht aus einmal und in gleicher Anzahldascyn. Der Mensch also, wenn er der Bewohnerder Erde und ein Gebieter der Schöpfung scynsollte, mußte sein Reich und Wohnbaus fertig finden;»othwendig mußte er also auch >'pät und in geringe-rer Anzahl erscheinen, als die so er beherrschensollte. Hatte die Natur aus dem Stoff ihrer Werk-stattc aus Erde» etwas Höheres, Reineres undSchöneres als der Mensch ist, hervorbringcn kön-nen; warum sollte sie es nicht gethan haben? Unddaß sie eS nicht gethan hat, zeigt, daß sie mit demMenschen die Werkstatte schloß und ihre Gebilde,die sie im Boden des Meers mit dem reichsten Ue-berfluß angcfangen hatte, jetzt in der erlesenstenSparsamkeit vollführte. „Gott schuf den Menschen,singt die älteste schriftliche Tradition der Völker, inseinem Gebilde: ein Gleichnis Gottes schuf er in
ihm, Einen Mann und Ein Weib; nach dem Un-zahlichen, das er geschaffen hatte, die kleinste Zahl:da ruhete ec und schuf nicht fürder." Die lebendigePyramide war hier bei ihrem Gipfel vollendet.
Wo konnte dieser Gipfel nun statt finden? woerzeugte sich die Perle der vollendeten Erde? Noth-weudig im Mittelpunkt der regsten organischen Kräf-te , wo, wenn ich so sagen darf, die Schöpfung amweitsten gediehen, am längsten und feinsten ausge-nrbeitek war; und wo war dieses, als etwa inAsien, wie schon der Bau der Erde, muthmaslich