der Geschichte der Menschheit. 25 r
saget. In Asien nämlich hatte unsre Kugel jenegroße und weite Hohe, die nie vom Wasser bedeckt,ihren Felsenrücken in die Lange und Breite vielar-mig hinzog. Hier also war die meiste Anziehungwirkender Kräfte, hier rieb und kreiscte sich derelektrische Strom, hier setzten sich die Materien desFruchtreichcn Chaos in größester Fülle nieder. Umdiese Gebirge entstand der qrößeste Welttheil, wieseine Gestalt zeiget: auf und an diesen Gebirgenlebt die größeste Menge aller Arten lebendiger Thier-schopfung, die wahrscheinlich hier schon streiften undihres Daseyns sich freuten, als andre Erdstreckennoch unter dem Wasser lagen und kaum mit Wäl-dern oder mit nackten Bergspihen emporblickten.Der Berg, den Linnens *) sich als das Gebir-ge der Schöpfung gedacht hat, ist in der Natur;nur nicht als Berg, sondern als ein weites Amphi-theater, ein Stern von Gebirgen, die ihre Armein mancherlei Klimate vertheilen. ,,Jch muß an-merken, sagt Pallas **), daß alle Thiere, die inden Nord- und Südländern zahm geworden sind,sich in dem gemäßigten Klima der Mitte Asiens wildfinden, (den Dromedar ausgenommen, dessen beideArten nicht wohl außerhalb Afrika fortkommcn und
lUniraei iinieenit. aonllenr. Vol, n. p. llzg»Oratio sie terra ballitshili: Die Rede ist häufigübersetzt worden.
Bemerkungen über die Berge, in den Beiträgenzur physikalischen Erdbeschreibung (Band 3 .S. 220.) und sonst übersetzt.