Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
245
Einzelbild herunterladen
 

der Geschichte der Menschheit. 2g!?

schöpfung der Schöpfung des Wassers nach, undauf jedem entblößten Erdstrich vegctirte, was daselbstveactircn konnte. Aber auch im Treibhause diesesReichs konnte noch kein Erdenthicr leben. Auf Erd-höhcn , auf denen jetzt Lappländische Krauter wachsen,findet man versteinte Gewächse des heißesten Erd-strichs : ein offenbares Zeugniß , daß der Dunst aufihnen damals dies Klima gehabt habe. Gelautertindessen mußte diese Dunsiluft schon in großem Gradseyn, da sich so viele Massen aus ihr niedcrgcsenkthatten und die zarte Pflanze vom Licht lebet; daßaber bei diesen Pstanzenabdrücken sich noch nirgendErdentkicre, geschweige denn Mcnschengcbeine finden,zeigt wahrscheinlich, daß solche auf der Erde damalsnoch nicht vorhanden gewesen, weil weder zu ihren»Gebilde der Stoff noch zu ihrem Unterhalt Nahrungbereitet war. So gehcts durch mancherlei Revolu-tionen fort, bis endlich in sehr obern Leim - oderSandschichten erst die Elcphanten- und Nas'hörner-Gerippe erscheinen: denn was man in ticfern Ver-

steinerungen für Menschcngebilde gehalten, ist alleszweifelhaft und von genauem Naturforschern fürGerippe von Scethieren erkläret worden. Auch aufder Erde sing die Natur mit Bildungen des wärm-sten Klima und wie es scheint, der ungeheuerstenMassen an, eben wie sie im Meer mit gepanzertenSchaalthicren und großen Ammonshörnern ansing;wenigstens haben sich bei den so zahlreichen Gerip-pen der Elcphanten, die spat zusammcngeschwemmtsind und sich lue und da bis auf die Haut erhaltenhaben, zwar Schlangen, Scethiere u. dgl. nie aberMenschenkörper gefunden. Ja wenn sie auch gefun-den waren, sind sie ohnstreitig von einem sehr neuern