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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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246 Ideen zur Philosophie

Datum gegen die alten Gebirge, in denen nichtsvon dieser Art Lebendigem vorkommt. So sprichtdas älteteste Buch der Erde mit seine» Thon- Schie-fer- Marmor - Kalk- und Sandblattern; und wasspräche es bümit für eine Umschaffung der Erde,die ein Menschengeschlecht überlebt hätte, dessenReste wir wären? Vielmehr ist alles, was sic redet,dafür, daß unsre Erde aus ihrem Chaos von Ma-terien und Kräften unter der belebenden Wärme dcSschaffenden Geistes sich zu einem eignen, und ur-sprünglichen Ganzen durch eine Reihe zubereitendcrRevolutionen gebildet habe, bis auch zuletzt die Kro-ne ihrer Schöpfung, das feine und zarte Mcnschen-geschöpf, erscheinen konnte. Die Systeme also, dievon zehnfacher Veränderung der Weltgcgenden undPole, von hundertfältiger Umstürzung eines bewohn-ten und cultivirken Bodens, von Vertreibungen derMenschen aus Gegend in Gegend oder von ihrenGrabmählern unter Felsen und Meeren reden und inder ganzen ältesten Geschichte nur Graus und Ent-setzen schildern, sic sind, Trotz aller unläugbarenRevolutionen der Erde, dem Bau derselben entgegenoder von ihm wenigstens unbegründet. Die Riffeund Gänge im alten Gestein oder seine zusammcn-gefallenen Wände sagen nichts von einer vor unsrerErde bewohnten Erde; ja wenn auch die alte Massedurch ein solches Schicksal zusammengeschmolzenwäre, so blieb gewiß kein lebendiger Rest der Ur-welt für uns übrig. Die Erde sowohl, als die Ge-schichte ihrer Lebendigen, wie sie jetzt ist, bleibt alsofür den Forscher ein reines ganzes Problem zurAuflösung. Einem solchen treten wir näher undfragen n