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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

Menschen. Daher entsprangen Fürstenthümec undLehne: daher entsprang die Leibeigenschaft unterjoch-ter Völker; die Eroberer waren im Besitz und wasseit der Zeit in diesem Besitz verändert worden, hatabermals Revolution, Krieg, Einverständniß derMächtigen, immer also das Recht des Stärker» ent-schieden. Auf diesem königlichen Wege geht die Ge-schichte fort und kaotn der Geschichte sind nicht zuläugnen. Was brachte die Welt unter Rom? Grie-chenland und den Orient unter Alexander? was hatalle große Monarchie«» bis zu Sesostcis und derfabelhaften Semicamis hinauf gestiftet und wiederzertrümmert? Der Krieg. Gewaltsame Eroberungenvertraten also die Stelle des Rechts, das nachhernur durch Verjährung oder wie unsre Staatslehrersagen, durch den schweigenden Eontract Recht ward;der schweigende Eontract aber ist in diesem Fall nichtsanders, als daß der Stärkere nimmt, was er will undder Schwächere giebt oder leidet, was er nicht ändernkann. Und so hängt das Recht der erblichen Re-gierung so wie beinah jedes andern erblichen Besitzesan einer Kette von Tradition, deren ersten Grenzpfahldas Glück oder die Macht cinschlug und die sich,hie und da mit Güte und Weisheit, meistens aberwieder nur durch Glück oder Uebcrmachl fortzog.Nachfolger und Erben bekamen, der Stammvater»ahm; und daß dem, der hatte, auch immer mehrgegeben ward, damit er die Fülle habe, bedarf keinerweitern Erläuterung - es ist die natürliche Folge desgenannten ersten Besitzes der Länder und Menschen.

Man glaube nicht, daß dies etwa nur von Mo-narchieen, als von Ungeheuern der Eroberung gelte,die ursprünglichen Reiche aber anders entstanden seyn