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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
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Ideen zur Philosophie

Charakter-der Bissayen, der Indier, der Arabersaget *); selbst das drückendste Klima macht wenigUnterschied in der Dauer des Menschenlebens undeben der Mangel ists, der die fröhlichen Armen zurGesundheitbringenden Arbeit stärket. Auch dieMißbildungen des Leibes, die sich hie oder da aufder Erde als genetischer Charakter oder als ererbteSitte finden, schaden der Gesundheit weniger, alsunser künstlicher Putz, unsre hundert angestrengte,unnatürliche Lebensweisen: denn was will ein grös-serer Ohrlappe der Arrakaner, ein ausgcrupftcr Bartder Ost - und Westindier oder etwa eine durchbohrteNase zu der eingedruckten, gequälten Brust, zumversinkenden Knie und mißgebildeten Fuß, zu denvcrwachsncn oder rachitischen Gestalten und den zu-sammengeprcßten Eingeweide» so vieler feinen Euro-päer und Europäerinnen sagen? Lasset uns alsodie Vorsehung preisen, daß da Gesundheit derGrund aller unsrer physischen Glückseligkeit ist, siedies Fundament so weit und breit auf der Erdelegte. Die Völker, von denen wir glauben, daßsie sie als Stiefmutter behandelt habe, waren ihrvielleicht die liebsten Kinder: denn wenn sie ihnen

kein träges Gastmahl süßer Gifte bereitete, so reichtesie ihnen dafür durch die harten Hände der Arbeitden Kelch der Gesundheit und einer von innen sieerquickenden Lcbenswärme. Kinder der Morgenrötheblühen sie auf und ab: eine oft Gedankenlose Hei-terkeit, ein inniges Gefühl ihres Wohlseyns ist ihnen

*) äe ksges x. 17. 18. 26. 5 g. 5 H. ihc>.

ihr. rb6. 167. 188. u. f.