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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit.

verwandeln. Lasset uns also aus stolzer Trägheitoder aus gewohnter Vermessenheit die Gestalt unddas Maas der Glückseligkeit unsres Geschlechts nichtkürzer, oder hoher setzen, als es der Schöpfer setzte:denn Er wußte allein, wozu der Sterbliche aufunsrer Erde seyn sollte.

i. Unfern vielorganischcn Körper mit allen,seinen Sinnen und Gliedern empfingen wir zumGebrauch, zur Uebnng. Ohne diese stocken unsreLebenssäfte; unsre Organe werden matt; der Kör-per, ein lebendiger Leichnam, stirbt lange vorher eher stirbt; er verwes't eines langsamen, elenden,unnatürlichen Todes. Wollte die Natur uns alsodie erste unentbehrliche Grundlage der Glückseligkeit,.Gesundheit gewahren; so mußte sie uns Uebuna,Mühe und Arbeit verlcihn und dadurch dem Men-schen sein Woblsevn lieber aufdrinqen, als daß erdasselbe entbehren sollte. Daher verkaufen, wie dieGriechen sagen, die Götter den Sterblichen alles umArbeit; nicht aus Neid, sondern aus Güte, weileben in diesem Kampf, in diesem Streben nach dererquickenden Ruhe der größcste Genuß des Wohl-sevns, das Gefühl wirksamer, strebender Kräftelieget. Nur in denen Klimaten oder Standen siechetdie Menschheit, wo ein entkräftender Müßiggang,eine üppige Trägheit die Körper lebendig begräbtund sie zu blaßen Leichen oder zu Lasten, die sichselbst beschweren, umhildet; in andern und geradein den härtesten Lebensarten und Ländern blühetder kräftigste Wuchs, die gesundeste, schönste Sym-metrie menschlicher Glieder. Gehet die Geschichteder Nationen durch und leset, was Pages z. E.von der Bildung der Chakla's, der Tega's,, vom