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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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165
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der Geschichte der Menschheit. i 65

Lebens. Vom Vater ging diese Neigung auf denSohn über: die frühe Erziehung beförderte sie unddie Anlage zu ihr ward in wenigen Generationendem Volk erblich. Dem gebohrnm Jager ist dieStimme seines Horns und seiner Hunde, was siesonst keinem ist: Eindrücke der Kindheit trugen dazubei; oft sogar geht das Jagergesicht und das Jagd-gehirn in die Geschlechter über. So mit allen andernLebensarten freier, wirkender Völker. Die Liederjeder Nation sind über die ihr eignen Gefühle, Triebeund Scharten die besten Zeugen; ein wahrer Eom-mentar ihrer Denk- und Empsindungsweise aus ih-rem eignen fröhlichen Munde *). Selbst ihre Ge-brauche , Sprüchwörter und Klugheitsregeln bezeich-nen lange nicht so viel, als jene bezeichnen; nochmehr aber thaten es, wenn wir Proben davon hätten,oder vielmehr die Reisenden sie bemerkten, der Na-tionen charakteristische Träume. Im Traum undim Spiel zeiget sich der Mensch ganz, wie er ist;in jenem aber am meisten.

Die Liebe des Vaters zu feinen Kindern ist diezweite Tugend, die sich beim Mann am bestendurch männliche Erziehung äußert. Frühe gewöhntder Vater den Sohn zu seiner Lebensweise: erlehrt ihn seine Künste, weckt in ihm das Gefühlseines Ruhms und liebet in ihm sich selbst, wenner alt oder nicht mehr seyn wird. Dies Gefühl istder Grund aller Stammes-Ehre und Stammes-

) S. die Volkslieder, theils allgemein, theils in-sonderheit die Nordischen Stücke Th. i. S. 166.17b. 177. 2Ü2. 2H7. Th. 2. S. 210, 2!»b.