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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
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der Geschichte der Menschheit. ibA

Zn der Sklaverei sogar ist das Negerweib weit unterdem Neger und der armseligste Karibe dünkt sich inseinem Hause ei» König.

Aber nicht nur die Schwachbeit des Weibesscheint es dem Mann untergeordnet zu baden; son-dern an den meisten Orten trug auch die größereReizbarkeit desselben, seine List, ja überbaupt diefeinere Beweglichkeit seiner Seele dazu noch ein meh-rcres bei. Die Morgenlander z. B. begreifen esnicht, wie in Europa, dem Reich der Weiber, ihreungemeffene Freiheit ohne die äußerste Gefabr desManncS statt finden oder bestehen könne; bei ihnen,meynen sie, wäre alles voll Unruh, wenn man dieseleicht beweglichen, listigen, alles unternehmenden Ge-schöpfe nicht cinschränkte. Bon manchen tyrannischenGebrauchen giebt man keine Ursache an, als daßdurch dies oder jenes Betragen die Weiber sich ehe-mals selbst ein so hartes Gesetz verdient unddie Männer, ihrer Sicherheit und Ruhe wegen,dazu gezwungen hatte». So erklärt man z. B. denunmenschlichen Gebrauch in Indien, das Verbren-nen der Weiber mit ihren Männern; das Lebendes Mannes, sagt man, sei ohne dieses fürchterlicheGegenmittel ihres eignen mit ihm anfzuopferndenLebens nicht sicher gewesen; und beinah ließe sich,wenn man von der verschlagnen Lüsternheit der Wei-ber in diesen Ländern, von den zauberischen Reuender Tänzerinnen in Indien, von den Kabalen derHarems unter Türken und Persern liefet, etwasvon der Art glauben. Die Männer nämlich warenzu unvermögend, den leichten Zunder, den ihreUeppigkeit zusammenbrachte, vor Funken zu bewah-ren, aber auch zu schwach und laßiq, den unermäß-