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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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>43 Ideen zur Philosophie

In dieser Sphäre nun stellt der erste thakigeVerstand des Mensche» still, ja allen Neilionen, diecm sie gewöhnt waren, isis sic zu verlasse» schwerworden: insonderheit hat sich jede vor der unterjo-chenden Herrschaft deS Ackerbaues gefürchtet. Soschön« Wiesenstriche Nord-Amerika hat: so genaujede Nation ihr Eigcnthum liebt und beschützt; jaso sehr manche durch die Europäer den Werrh desGeldes, des Branntweins und einiger Bequemlich-kciten kennen gelernt haben : so sinds doch nur die Wei-ber, denen sie die Bearbeitung des Feldes, den Vaudes Maizes und einiger Gartenfrüchtc, so wie dieganze Besorgung der Hütte überlassen; der kriegeri-sche Jager har sich nicht entschließen können, einGärtner, Hirt oder Ackermann zu werden. Dasthalige, frepe Leben der Natur gehr dem sogcnannt-Wilden über Alles: mit Gefahren umringt, weckt esseine Kräfte, seinen Muth, seinen Entschluß undlohnt ihn dafür mit Gesundheit im Leben, in seinerHütte mit unabhängiger Ruhe, in seinem Stammmit Ansehen und Ehre. Weiter begehret, weiterbedarf ec nichts; und was könnte ihm auch ein an-drer Zustand, dessen Bequemlichkeiten er nicht ken-net und dessen Beschwerden er nicht mag, für neueGlückseligkeit geben? Man lese so manche unvcr-schönte Rede derer, die wir Wilde nennen; ist nichtgesunder Verstand, so wie natürliche Billigkeit inihnen unverkennbar? Die Form des Menschen istauch in diesem Zustande, obwohl mit roher Handund zu wenigen Zwecken, dennoch so weit ausgebil-det, als sie hier ausaebildet werden konnte; zurgleichmülhigcn Zufriedenheit nämlich und nach einerdauerhaften langen Gesundheit zum ruhigen Abschied