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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. .>§5

Ungleich weiter aber kam der Mensch dadurch,daß er Thiere zu sich lockte und sie endlich unter-jochte; der ungeheure Unterschied nachbarlicher Na-tionen, die mit oder ohne diese Substituten ihrerKräfte leben, ist augenscheinlich. Woher kams, daßdas entlegne Amerika dem größcsten Theil der altenWelt Key Entdeckung desselben noch so weit nach-siand, und die Euroxacr mit den Einwohnern, wiemit einer Heerde unbcwehrter Schafe umgehen konn-ten t An korxerliclxn Kräften lag es nicht allein,wie noch jetzt die Beospiele aller ungezäblten Wald-nationen zeigen: im Wuchs, im schnellen Lauf, inraschew Gewandtheit überkrcffen sie, Mann gegenMann gerechnet, die meisten der Nationen, die umihr Land würfeln. An Vcrstandeskraft, so fern siefür einen einzelnen Menschen gehört, lag es auchnicht: der Amerikaner hakte für sich zu sorgen ge-wußt und mit Weib uiid Kindern glücklich gclcbet.Also lag es an Kunst, an Waffen, an gemeinsa-mer Verbindung, chm meisten aber an bezähmtenThieren. Hatte der Amerikaner das Einzige Pferdgehabt, dessen kriegerische Majestät er zitternd aner-kannte , waren die wüthenden Hunde sein gewesen,die die Spanier als mitbesoldete Diener der katho-lischen Majestät auf ihn hetzten; die Eroberung battemehr gekostet und den reitenden Nationen wäre we-nigstens der Rückzug auf ihre Berge, in ihre Wü-sten und Ebnen offen geblieben. Noch jetzt erzählenalle Reisende, mache daS Pferd den größesten Unter-schied der Amerikanischen Völker. Die Reiter inNord- insonderheit in Südamerika stehen von denarmen Unterjochten in Mexico und Peru so gewal-tig ab, daß man sie kaum für naclcharliche BrüderPhllos. und Gesch. IV. Th. K Ickeen. II.