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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. rg3

chen : er spielt mit den Waffen und verachtet dieWeiber; denn je enger der Kreis des Lebens undje bestimmter das Werk ist, in dem man Vollkom-menheit sucht; desto eher wird diese erkalten. Nichtsalso störet den strebenden Jüngling in seinem Lauf,vielmekr reizt und ermuntert ihn alles, da er imÄuge seines Volks, im ^Stande und Beruf seinerBaker lebet. Wenn jemand ein Kuustbueh von denGeschicklichkeiten verschiedner Nationen zusammen-trüge: so würde er solche auf unsrem Erdboden zer-streuet und jede an ihrem Platz blühend finden.Hier wirft sich der Neger in die Brandung, in diesich kein Europäer wagt: dort klettert er auf Bau-me , wo ihn unser Auge kaum erreicht. Jener Fi-scher treibt sein Werk mit einer Kunst, als ob erdie Fische beschwüre: dieser Samojede begegnet demweißen Bär und nimmt» mit ihm auf: jenem Ne-ger sind zwey Löwen nicht zu viel, wenn er Stärkeund List verbindet. Der Hottentotte geht aufs Na-sehorn und Flußpferd los: der Bewohner der Knna-rieninseln gleitet auf den steilsten Felsen umher, diedie er wie ein Gcms bespringct: die starke, männ-liche Tibetanerin trägt den Fremden über die unge-heuersten Berge der Erde. Das Geschlecht des Pro-metheus, das aus den Theilen und Trieben allerThiere zusammengesetzt ward, hat diese auch alle-sammt, das Eine hier, das andre dort, an Künstenund Geschicklichkeiten überwunden, nachdem es diesealle von ihnen gelernet.

Daß die meisten Künste der Menschen von Thie-len und der Natur gelernt sind, ist außer Zweifel.Warum kleidet sich der Mariane in Baumhüllenund der Amerikaner und Papu schmücket sich mie