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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

Hütte, Kleider und Hocken; also die Anfänge vonallen den Künsten, womit die gebildetsten Erdvölkerihre Eultur vollendet haben; nur Key ihnen, unterdem Joch der drückenden Kalte, im ödesten Fclsen-lande, ist alles noch der roheste Anfang geblieben.Die Kalifornicr beweisen so viel Verstand, als ihrLand und ihre Lebensart gibt und fodcrk. So istsmit den Einwohnern auf Labrador und mit allenMcnschen-Nationen am dürftigen Rande der Erde.Allenthalben haben sie sich mit dem Mangelversöhnt, und leben in ihrer erzwungene»Thätigkeit durch erbliche Gewohnheit glücklich. Wasnicht zu ihrer Nothdurst gehört, verachte» sie; sogelenk der Eskimo auf dem Meer rudert: so hater das Schwimmen noch nicht gclernct.

Auf dem großen feste» Lande unsrer Erdkugeldrangen sich Menschen und Thicre mehr zusammen:der Verstand jener ward also durch diese auf man-nigfaltigere Weise geübet. Freylich mußten die Be-wohner mancher Sümpfe in Amerika auch zu Schlan-gen und Eidechsen , zum Jguan, Armadill und Alli-gator ihre Zuflucht nehmen; die meisten Nationenaber wurden Jagdvölker auf edlere Art. Wasfehlt einem Nord- und Süd-Amerikaner an Fähigkeitzum Beruf seines Lebens? Ec kennt die Thiere,die ec verfolgt, ihre Wohnungen, Haushaltungenund Listen und wapnet sich gegen sie mit Starke,Verschlagenheit und Uebung. Zum Ruhm eines Ja-gers, wie in Grönland eines SeehnndfangcrS, wirdder Knabe erzogen: hievon hört er Gespräche, Lieder,rühmliche Thatcn, die man ihm auch in Geberdenund begeisternden Tänzen vormahlck. Von Kindheitauf lernt er Werkzeuge verfertigen und sie gcbrau-