der Geschichte der Menschheit, 14 t
und nn Kräften eingeschränkt bleiben. In einemschönen Klima und von einem milden Stammentsprössen, ist ihre Lebensart milde: denn worumsollten sie streiten, wenn ihnen die reiche Natur ol-les ohne Mühe darbeut? mit Künsten und Erfin-dungen ober reichen sie nuch nur cm dns täglicheBedürfnis. Die Einwohner der Inseln, die tueNarur mit Früchten, insonderheit mit der wohlthä-liqen Brodfrucht nährte und unter einem schönenHimmel mit Rinden und Zweigen kleidete, leb-ten ein sanftcL, glückliches Leben. Die Vögel,sagt die Erzählung, saßen auf den Schultern derMarianen und sangen ungestört: Bogen und Pfeilekannten sie nicht: denn kein wildes Thier fordertesie auf, sich ihrer Haut zu wehren. Auch das Feuerwar ihnen fremde: ihr mildes Klima ließ sie ohnedasselbe behaglich leben. Ein ähnlicher Fall war»mir den Einwohnern der Karolinen und andrerglücklichen Inseln des Südmeers; nur daß in eini-ge» die Eultur der Gesellschaft schon höher gestiegenwar und aus mancherlei) Ursachen mehrere Künsteund Gewerbe vereint hatte. Wo das Klima rauherwird, müssen die Menschen auch zu härter» undmehreren Lebensarten ihre Zuflucht nehmen. DerNcuholländer verfolgt sein Känguru und Opoßum,er schießt Vögel, fängt Fische, ißt Pam-Wurzeln;er hat so viel Lebensarten vereinigt, als die Sphäreseiner rauben Behaglichkeit fordert, bis diese sichgleichsam ründet und er nach seiner Weise in ibrglücklich lebet. Sv istS mit den Neukaledoniern undNeuseeländern, die armseligen Feuerländer selbst nichtausgenommen. Sie hatten Kalme von Baumrinden,Bogen und Pfeile, Korb und Tasche, Feuer und