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net ihnen nicht nur nichts entgegen, sondern auchalles für sie. Kann ein Sohn sechs Finger, konntedie Familie des ^orcuxins-man in England sei-nen unmenschlichen Auswuchs erben, geht die äußereBildung des KopsS und Angesichts oft augenschein-lich über; wie könnte cs ohne Wunder geschehen, daßnicht auch die Bildung des Gehirns überginge undsich vielleicht in ihren feinsten organischen Faltungenvererbte? Unter manchen Nationen herrschen Krank-heiten der Phantasie, von denen wir keinen Begriffhaben: alle Mitbrüder des Kranken schonen sein Ne-bel, weil sie die genetische Disposition dazu in sichfühlen. Unter den tapfern und gesunden Abiponernz. B. herrscht ein periodischer Wahnsinn, von wel-chem in den Zwischenstunden der Wüthende nichtsweiß: er ist gesund, wie er gesund war; nur seineSeele, sagen sie, ist nicht bcy ihm. Unter mehrernVölkern hat man, diesem Uebel Ausbruch zu ge-ben, Traumfeste verordnet, da dem Träumendenalles, was ihm sein Geist befiehlt, zu thun erlaubtist. Uebcrhaupt sind bey allen phantasiercichcn Völ-kern die Traume wunderbar mächtig; ja wahrschein,lich waren auch Träume die ersten Musen, die Müt-ter der eigentlichen Fiction und Dichtkunst. Siebrachten die Menschen auf Gestalten und Dinge,die kein Auge gesehen hatte, deren Wunsch aber in dermenschlichen Seele lag: denn was z. B. war natürlicherals daß geliebte Verstorbene dem Hinterlassenen in Träu-men erschienen, und daß die so lange wachend mituns gelebt halten, jetzt wenigstens als Schatten imTraum mit uns zu leben wünschten. Die Geschichder Nationen wird zeigen, wie die Vorsehung dasOrgan der Einbildung, wodurch sie so stark, so rein