der Geschichte der Menschheit. ri5
Zufällen; im tätlichen Leben bemerken wir sie nicht.Die Sprache hat auch keinen Ausdruck für sie, weiljeder Mensch doch nur nach seiner Empfindungspricht und verstehet, verschiednen Organisationenalso ein gemeinschaftliches MaaK ibrer verchi.dnenGefüble feblct. Selbst bei) dem klarsten Sinn, demGesicht, äußern sich diese Verschiedenheiten mcht nurin der Nahe und Ferne, sondern auch in der Ge-stalt und Farbe der Dinge; daher manche Mablermit ihren so eigenthümlichen Umrissen und fast je-der derselben in seinem Ton der Farben mablet.Zur Philosophie der Menschengeschichte gehöret« nici'.k,diesen Ocean auszuschopsen, sondern durch einigeauffallende Verschiedenheiten auf die feiner» aufmerk-sam zu machen, die um uns liegen.
Der allgemeinste und nothwendigste Sinn istdas Gefühl; er ist die Grundlage der andern undbep dein Menschen Einer seiner großestcn organischenVorzüge*). Er hat uns Bequemlichkeit, Erfinde re-gen und Künste geschenkt, und trägt zur Beschaf-fenheit unserer Ideen vielleicht mehr bey, als wirvermuthen. Aber wie sehr ist dies Organ auch un-ter den Menschen verschieden, nachdem es die Le-bensart, das Klima, die Anwendung und Uebung,endlich die genetische Reitzdarkeir des Körpers selbstmodisiciret. Einigen Amerikanischen Völkern z. V.wird eine Unreitzbarkeit der Haut zugeschciebcn, die
*) S. Mezqer über die körperlichen Vorzüge desMenschengeschlechts vor Thieren in seinen vermisch-ten medicinischen Schriften, Th. 3.
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