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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
Seite
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ic>8 Ideen zur Philosophie

sogt er, kleine Kinder zu sehen, die eins die Vorge-legen Fragen bis zur Verwunderung lebhaft undfertig antworten; aber auch die Jahre der Europäernicht erreichen. Achtzig oder neunzig Fahre sind füreinen in Amerika gebohrncn Europäer sin seltnesBcyspiel, da doch die ersten Einwohner oft ein ho-hes Alter erlebten: auch die in Europa gebohrnenwerden gemeiniglich viel alter, als die von Europäi-schen Eltern in Amerika erzeugten. Die Weiber hö-ren früher auf Kmdec zu gebaren, einige schon imdrcvßigstcn Jabr: auch bemerkt man bcy allen Euro-päischen Eolonien, daß die dort oder hier gebohrnenfrübe und vor der Zeit ihre Zahne verlieren , da dieAmerikaner schöne, weiße und unbeschädigte Zähnebis an ihr Ende behalten." Mit Unrecht hat mandiese Stellen auf die Unqesundhcit des alten Amerikagegen seine eignen Kinder gezogen; nur gegen Fremd-linge wars diese Stiefmutter, die, wie cs auchKalm erklärt, mir andrer Constitution und Lebarrs-weise in seinem Schooß leben.

3. Man denke nicht, das die Kunstder Menschen mit stürmender Willkü h reinen fremden Erdtheil so g l e i c h z u e i-n ern Europa umschaffen könne, wenn sieseine Wälder umbauet und seinen Boden cu-tivirel:denn die ganze lebendige Schöpfung ist im Zusam-menhänge und dieser will nur mit Vorsicht geändertwerden. Eben der Kalm berichtet aus dem Mun-de alter amerikanischer Schweden daß durch dieschnelle Ausrottung der Wälder und Bebauung desLandes nicht nur daß eßbare Gevögel, das sonst inunzähliger Menge auf Wassern und in Wäldern