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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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io6 Ideen zur Philosophie

den Mongolen, Tatarn und endlich zu demSchwarmvon Nationen, die in der großen VölkerwanderungEuropa überdeckten. Nirgend vergäße rnan, auswc'lchem Klima ein Volk kam, welche Lebensart csmitbrachte, welches Land es vor sich fand, mit wel-chen Völkern es sich vermischte, welche RevolutioneneS in seinem neuen Sitz durchlebt hat. Würde die,ser untersuchende Calcul durch die gewisser» Jahr-hunderte fortgesetzt: so ließen sich vielleicht auch

Schlüsse auf jene altern Völkcrzüge machen, die wirnur aus Sagen alter Schriftsteller oder aus Uebcr,einstimmungcn der Mythologie und Sprache kennen:denn »n Grunde sind alle oder doch die meisten Na-tionen der Erde früher oder spater gewandert. Undso bekamen wie, mit einigen Eharten zur Anschau-ung , eine physisch-geographische Ge-schichte der Abstammung und Vcrar-tung unsres Geschlechts nach Klimaten undZeiten, die Schritt vor Schritt die wichtigsten Re-sultate gewahren müßte.

Ohne dem forschenden Geist, der diese Arbeitunternähme, vorzugreisen, setze ich aus der neuernGeschichte einige wenige Erfahrungen her: kleine

Exempcl meiner vorhergehenden Untersuchung.

i. Alle zu schnelle, zu rasche Ueber-gange in ein entgegengesetztes Hemi-sphar und Klima sind selten einer Na-tion heilsam worden: denn die Natur hatnicht vergebens ihre Grenzen zwischen weitentfcrntenLandern gezogen. Die Geschichte der Eroberungensowohl als der Handelsgesellschaften, am meistenaber der Missionen müßte ein trauriges und zum