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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. rc>5

Grenzen um ihre Gattungen gezogen und läßt einGeschöpf lieber untergeben, als daß es ihr Gebildewesentlich verrücke oder verderbe. Daß aber dieRose verarten, daß der Hund etwas Wolfartiges ansich nehmen könne; dies ist der Geschichte gemäß,und auch hier gehet die Verarlung Nicht anders vor,als durch schnelle oder langsame Gewalt auf die ge-genwirkenden organischen Kräfte. Beyde Streitfüh-rende Machte sind also von großer Wirkung; nurjede wirket auf eigne Art. Das Klima ist einChaos von Ursachen, die einander sehr ungleich, al-so auch langsam und verschiedenartig wirken, bis sieetwa zuletzt in daS Innere eindringen, und diesesdurch Gewohnheit und Genesis selbst ändern; dielebendige Kraft widerstehet lange, stark, einarrrg undnur ihr selbst gleich; da sie indessen doch nicht un-abhängig von äußern Leidenschaften ist, so muß sieinch ihnen auch mit der Zeit bequemen.

Statt eines weitern Zwists im Allgemeinenwünschte ich also lieber eine belebrcnde Untersuchungim Einzelnen, zu der uns das Feld der Geographieund Geschichte eine große Erndte dnrbeut. Wrr wis-sen z. E. wenn diese Portugiesische Colonicn nachAfrika, jene Spanischen, Holländischen, Eng-lischen, Deutschen nach Ostindien und Amerika ge-wandert sind, was an einigen derselben die Lebens-art der Eingebornen, an andern die fortgesetzte Le-bensweise der Europäer für Wirkung gehabt u. f.Hätte man dieses alles genau untersucht: so stiegeman zu ältcrn Uebergängen z. B. der Malarien aufden Inseln, der Araber in Afrika und Ostindien,der Türken in ihren eroberten Ländern, sodann zu