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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. ic>3

Menschengeschlechts beschrieben haben; hatte der in-nere, wesentliche Typus der Bildung Mißgestalt be-kommen müssen: so wäre kein lebendiges Geschöpfsubssslent worden. Weder ein Centaur also, nochein Satyr, weder die Scylla noch die Meduse kannnach den inner« Gesetzen der schaffenden Natur unddes genetischen wesentlichen Typus jeder Gattungsich erzeugen.

3. Das feinste Mittel endlich, da-durch die Natur Vielartigkeit und Be-standheit der Formen in ihren Gattun-gen verband, ist die Schöpfung undPaarung zweyer Geschlechter. Wie wun-derbar-sein und geistig mischen sich die Züge beyderEltern in dem Angesicht und Bau ihrer Kinder!als ob nach verschiedenen Verhältnissen ihre Seelesich in sie gegossen und die tausendfältigen Natur-krafte der Organisation sich unter dieselben veriheilthatten. Daß Krankheiten und Züge der Bildung,daß sogar Neigungen und Dispositionen sich forter-bcn, ist Weltbekannt; ja oft kommen wunderbarerWeise die Gestalten lange verstorbener Vorfahrenaus dem Strom der Generation wieder. Eben sounlaugbar, obgleich schwer zu erklären, ist der Ein-fluß mütterlicher Gcmüths- und Leibeszustande aufden Ungebohrnen, dessen Wirkung manches traurigeBey-

spicl lebenslang mit sich trägt.-Zwey Ströme des

Lebens hat also die Natur zusammengeleitct, umdas werdende Geschöpf mit einer ganzen Naturkraftauszustatten, die nach den Zügen beyder Eltern jetztin ihr selbst lebe. Manches versunkne Geschlechtist durch Eine gesunde und fröhliche Mutter wiederempvrgehoben: mancher entkräftete Jüngling mußte