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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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.io2 Ideen zur Philosophie

2. So wie nun bey einer solchen bildlichenGeschickte der Formung und Bcrar-tung des M e nsc h e n g e sch l ec b t s die leben-dige Physiologie allenthalben die Fackel vortragenmüßte: so würde in ihr auch Schritt vor Schrittdie Weisheit der Natur sichtbar, die nicht andersals nach Einem Gesetz der tausendfach erstattendenGüte, Foinicn bildet und abandert. Warum z, B.sonderte die schaffende Mutter Gattungen ab? Zukeinem andern Ztveck, als daß sie den Typus ihrerBildung desto vollkommener machen und erhaltenkönnte. Wir wissen nicht, wie manche unsrer jetzi-gen Thicrgattungen in einem frühern Zustande derErde naher an einander gegangen fern mögen; aberdas sehen wir, ihre Grenzen sind jetzt ge-netisch geschieden. Im wilden Zustande paa-ret sich kein Thier mit einer fremden Gattung, undwenn die zwingende Kunst der Menschen oder derüppige Müßigang, an dem die gemästeten ThiereTkcil nehmen, auch ihren sonst sichern Trieb ver-wildern : so laßt doch in ihren unwandccharcn Ge-setzen die Natur von der üppigen Kunst sich nichtüberwinden. Entweder ist die Vermischung ohneFrucht, oder die erzwungene Bastardart pflanzt sichnur unter den nächsten Gattungen weiter. Za beydiesen Bastardartcn selbst sehen wir die Abweichungnirgend, als an den äußersten Enden des Reichs der Bil-dung, genau wie wir sie bey der Veraltung des

gers vermischten Schriften Lhcib r.Auch Platlner nebst andern haben darin ihreanerkannten Verdienste.