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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 97

bares Kennzeichen, daß das Miasma seiner Verän-derung , daß die äußere Luft nur cntwickelc, qenr-tisch wirke. Nun zeigen uns die Jahre der Mann-barkeit sowohl, als eine Schaar von Erfahrungenan Kranken, welch ein weites Reich die Kräfte derNahrung und Fortpflanzung im menschlichen Kör-per haben. Die entferntsten Glieder stehn durch siemit einander in Verbindung; und eben du se Gliedersinds, die Key der Vertretung der Völker auch ge-meinschaftlich leiden. Außer der Haut und den Ge-schlechtsthcilen sind daber Ohren, Hals und dieStimme, die Nase, die Lippen, das Haupt u. f.genau die Region, in welcher sich die meisten Ver-änderungen zeigen.

Endlich, da die Lebenskraft alle Theile zur Ge-meinschaft bindet und die Organisation ein vielver-schlungener Kreis ist, der eigentlich nirgend Anfangund Ende findet: so wird begreiflich, daß die innig-ste Hauptveranderung zuletz' auch in den feste-sten Theilen sichtbar werden müsse, die vermögeder innern leidenden Kraft vom Schädel bis zumFuß in ein andres Verkaltniß treten. Schwer gehetdie Natur an diese Verwandlung: auch bey Miß-geburten , wo sie in ihrem Kunstwerk gewaltsam ge-stört wird , hat sie wunderbare Wege der Erstat-tung , wie ein geschlagner Feldherr eben im Rück-züge die meiste Weisheit zeiget. Indessen zeigendie verfchiedncn Bildungen der Völker, daß auchdiese, die schwerste Verwandlung bepm Menschenge-bilde möglich war: denn eben die tausendfache Zu-sammensetzung und feine Beweglichkeit unsrer Ma«schine, sammt den unnennbar-mannigfaltigen Mäch-

Philvs. und Eesch. IV. LH. G

Itleen. II.