Ideen zur Philosophie
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als die Pflanze zu seinem Dienste erzog , hat er aufmancherlei) Weise zur Veränderung desselben milge-wirket. Europa war vormals ein feuchter Wald,und andre jetzt culkivirlc Gegenden warenS nichtminder: es ist gelichtet, und mit dem Klima habensich die Einwohner selbst geändert. Ohne Polizei)und Kunst wäre Aegypten ein Schlamm des Nilsworden; es ist ihm abgewonnen, und sowohl hierals im weitern Asien hinauf hat die lebendige Schö-pfung sich dem künstlichen Klima bequemer. Wirkönnen also das Menschengeschlecht als eine Schaarkühner, obwohl kleiner, Riesen betrachten, die all-mählich von den Bergen herab stiegen, die Erde zuunterjochen und das Klima mit ihrer schwachen Faustzn verändern. Wie weit sie es darin gebracht habenmögen, wird uns die Zukunft lehren.
4. Isis endlich erlaubt, über eine Sache, dieso ganz auf einzelnen Fällen des Orts und der Ge-schichte ruhet, etwas Allgemeines zu sagen: so setzeich verändert einige Cautelen her, die Baco zuseiner Geschichte der Revolutionen gibt *). DieWirkung des Klima erstreckt sich zwar auf Körperallerlei) Art, vorzüglich aber auf die zärtcren, dieFeuchtigkeiten, die Luft und den Acthcr. Sie ver-breitet sich vielmehr auf die Massen der Dinge, alsauf die Individuen; doch auch auf diese durch jene.Sie geht nicht auf Zeitpunkte, sondern herrscht inZeitrauyien, wo sie oft spät und sodann vielleichtdurch geringe Umstände offenbar wird. Endlich:das Klima zwinget nicht, sondern cs neiget: cs gibt
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