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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

Dinge gcbauet ist; aber durch eine innere Liebe undVermahlung mit einander wird allenthalben das Kindder Natur geboren, sinnliche Regelmäßigkeit undSchönheit.

2. Das bewohnbare Land unsrerErde ist in Gegenden zusammcnge-drangt, wo die meisten lebendigen We-sen in der ihnen genügsamsten Formwirken; diese Lage der Welttheile hatEinfluß auf ihrer aller Klima. Warumfangt im südlichen Hemisphar die Kalte schonso nahe der Linie an? Der Natur-Philosoph ant-wortet:weil daselbst so wenig Land ist; daher

die kalten Winde und Eisschollen des Südpols weithinauf strömen." Wir sehen also unser Schicksal,wenn das ganze feste Land der Erde in Inseln um-her geworfen wäre. Jetzt warmen sich drcy zusam-menhängende Welttheile an einander; das vierte,das ihnen entfernt liegt, ist auch aus dieser Ursachekalter, und im Südmecrc fangt, bald jcnseit derLinie, mit dem Mangel des Landes auch Mißge-stalt und Verartung an. Wenigere Geschlechter voll-kommener Landthiere sollten also daselbst leben; dasSüd - Hemisphar war zum großen Wasserbehaltnißunsrer Kugel bestimmt, damit das Nord-Hemisphärein besseres Klima genöße. Auch geographisch undklimatisch sollte das Menschengeschlecht ein szuam-menwohnendes, nachbarliches Volk seyn, das, sowie Pest, Krankheiten und klimatische Laster, auchklimatische Warme und andre Wohllhaten einan-der schenkte.