der Geschichte der Menschheit. 87
Meere ist: so wird durch vielerlei) Ur-
sachen auf ihr eine klimatische Gemein-schaft befördert, die zum Leben der Le-bendigen gehöret. Nicht nur Tag und Nachtund der Reikentanz abwechselnder Jahreszeiten ver-ändern das Klima eines jeden Erdstrichs periodisch:sondern der Streit der Elemente, die Gegenwirkung,,der Erde und des Meers, die Lage der Berge undEbnen, die periodischen Winde, die aus der Be-wegung der Kugel, aus ker Veränderung der Jah-res- und Tageszeiten und aus so viel kleinern Ursa-chen entspringe», unterhalten diese Gesundheit brin-gende Vermählung der Elemente, ohne welche allesin Schlummer und Verwesung sänke. Es ist eineAtmosphäre, die uns umgibt, Ein elektrisches Meer,in dem wir leben; beyde aber, (und wahrscheinlichder magnetische Strom mit ihnen,) sind in einerewigen Bewegung. Das Meer dünstet aus; dieBerge ziehen an und gießen Regen und Strömezu bcyden Seiten hinunter. So lösen die Windeeinander ab: so erfüllen Jahre oder Jahrreihen dieSumme ihrer klimatischen Tage. So heben undtragen einander die verschiedenen Gegenden und Zei-ten ; alles auf unsrer Kugel steht in gemeinsamerVerbindung. Wäre die Erde platt, oder hätte siedie Winkelgestalt, von der die Sincsen träumten;freylich so könnte sie in ihren Ecken die klimatischenUngestalten nähren, von denen jetzt ihr regelmäßigerBau und seine mittheilende Bewegung nichts weiß.Um den Thron Jupiters tanzen ihre Horen im Rei-hentanz, und was sich unter ihren Füßen bildet,ist zwar nur eine unvollkommene Vollkommenheit,weil alles auf die Vereinigung verschiedenartiger