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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 77^

Kinder haben müsse; denn man konnte nicht mitihnen sprechen, noch sie zur Taufe prapariren.) Diezwey letzten haben zehn bis zwölf Jahre in Däne-mark gelebt, und sind Key Eoldingen zum Perlen-fischcn gebraucht, aber im Winter so stark ange-strengt worden, daß der eine darüber gestorben, derletzte nochmals entflohen, und erst dreyßig bis vier-zig Meilen weit vom Lande eingeholt worden, woraufer ebenfalls aus Betrübniß sein Leben geendet. "

Alle Zeugen von menschlicher Empfindung kön-nen die verzweifelnde Wehmuth nicht ausdrücken,mit welcher ein erkaufter oder erstohlner Neger-Sclave die Küste seines Vaterlandes verlaßt, um sienie wieder zu erblicken in seinem Leben.Manmuß genaue Aufsicht haben," sagt Römer, *)daß die Sclavcn weder im Forte noch auf demSchiffe Messer in die Hände bekommen; Key derUebcrfahrt nach Westindien hat man genug zu thun,sie bey guter Laune zu erhalten. Deßhalb ist manmit Europäischen Leyern versehen: man nimmt auchTrommeln und Pfeifen mit, und laßt sic tanzen,versichert sie, daß sie nach einem schönen Lande ge-führt werden, wo sie viel Frauen, gute Speisen er-halten sollen und dergleichen. Und dennoch hat manbetrübte Beyspiele erlebt, daß die Schiffleute vonihnen überfallen und ermordet worden, da sie dennnachher das Schiff ans Land treiben lassen."Und wie viel traurigere Bevspiele hat man erlebtvom verzweifelnden Selbstmorde dieser unglücklichen

*) Römers Nachrichten von der Küste Guinea.S. 27g.