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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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senden seine Söhne zogen und sich cinwohntcN: dawurzelten sie als Bäume, und gaben, dem Klimagemäß, Blätter und Früchte. Lasset uns einigeFolgen hieraus ziehen, die manche sonst auffallendeSonderbarkeit der Mcnschengeschichtc zu erklärenscheinen.

Zuerst erhellet, warum alle ihrem Lande zuge-bildete sinnliche Völker dem Boden desselben so treusind und sich von ihm unabtrennlich fühlen. DieBeschaffenheit ihres Körpers und ihrer Lebensweise,alle Freude» und Geschäfte, an die sie von Kindheitauf gewöhnt wurden, der ganze Gesichtskreis ihrerSeele ist klimatisch. Raubet man ihnen ihr Land:so hat man ihnen alles geraubt.

,,Von dem betrübten Schicksale der sechs Grön-länder," erzählet Eranz, *)die man auf der erstenReise nach Dänemark brachte, hat man angcmerkt,daß sie, unerachtet aller freundlichen Behandlungund guten Versorgung mit Stockfisch und Thran,dennoch oft mit betrübten Blicken und unter jäm-merlichem Seufzen gen Norden nach ihrem Vater-lande gesehen, und endlich in ihren Kajackcn dieFlucht ergriffen haben. Durch einen starken Windwurden sie an das Ufer von Schonen geworfen undnach Koppenhagen zurück gebracht, worauf zwei) vonihnen vor Betrübniß starben. Von den übrigensind ihrer zwey nochmals entflohen, und ist nur derEine wieder eingeholt worden, welcher, so oft er einkleines Kind an der Mutter Halse gesehen, bitterlichgewcinet: (woraus man geschlossen, daß ec Frau und

*) Gesch. voz Grönl. S. 355..