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Ideen zur Philosophie
Viele von ihnen ändern ihr Nacht - Quartier viel-leicht hundertmal in einem Jahre, daß sie kaumdrcymal nach einander auf dem nämlichen Platze- und in der nämlichen Gegend schlafen. Sie Wersensich nieder, wo sie die Nacht überfallt, vhn alleSorge wegen schädlichen Ungeziefers oder Unsauber-keit des Erdbodens. Ihre schwarzbraune Haut istihnen statt des Rockes und Mantels. Ihre Hausge-rathe sind Bogen und Pfeil, ein Stein statt desMessers, ein Bein oder spitziges Holz, Wurzelnauszugraben, eine Schildkrötenschale statt der Kin-derwiege, ein Darm oder eine Blase, Wasser zuholen, und endlich, wenn das Glück gut ist, einaus Alocgarn wie ein Fischcrnetz gestrickter Sack,ihren Proviant und ihre Lumpen umher zu schlep,pen. Sie essen Wurzeln und allcrley kleine Sa-men, sogar von dürrem Heu, die sie mit Mühesammeln und bey Hungcrsncth sogar wieder ausihrem Kothe auflesen. Alles, was Fleisch ist, undnur Gleichheit mit demselben hat, bis auf Fleder-mäuse, Raupen und Würmer, ist ihre festlicheSpeise, und sogar die Blatter einiger Stauden, ei-niges junge Holz und Geschoß, Leder, Riemen undweiche Beine sind von ihren Lebensmitteln nicht aus-geschlossen , wenn sie die Nokh dazu treibt. Unddennoch sind diese Armseligen gesund: sic werden altund stark, so daß es ein Wunder ist, wenn Einerunter ihnen, und dieses gar spat, grau wird. Siesind allezeit wohlgemuihet t ein ewiges Lachen undScherzen regiert unter ihnen: wohlgestaltet, flinkund gelenkig: sie können mit den zwcy vorder» ZehenSteine und andre Dinge vom Boden aufhcben, ge-hen bis ins höchste Alter kerzengerade: ihre Kin-