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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 78

harmonisch, und nach Jahrtausenden noch erhalt seinGczelt die Meise der Vater. Liebhaber der Freyheit,verachten sie Reichlhümer und Wollüste, sind leichtim Laufe, fertig auf ihren Nossen, die sie wie ihresgleichen pflegen, und eben so fertig zu schwingen die-Lanze. Ihre Gestalt ist hager und ncrvigt, ihreFarbe braun, ihre Knochen stark: unermüdlich, Be-schwerden zu ertragen, und durch die Wüste zusam-men geknüpft, stehen sie alle für Einen. kühn undunternehmend, treu ihrem Worte, gastfreundlich undedel. Die gefahrvolle Lebensart hat sic zur Behut-samkeit und zum scheuen Argwohn, die einsameWüste zum Gefühle der Rache, der Freundschaft,des EnlhusiasmuS und des Stolzes gebildet. Wosich ein Araber zeiget, am Euphrat oder am Nil,am Libanon oder am Sencga, selbst bis in Zangue-bar und auf den Indischen Meeren, zeigt er sich,wenn nicht ein fremdes Klima ihn in Eolcnien lang-sam veränderte, noch in seinem ursprünglichen Ara-bischen Eharakter.

Der Kaliforniec am Rande der Welt, in sei-nem unfruchtbare» Lande, bey seiner dürftigen Le-bensart, bcy seinem wechselnden Klima; er klagtnie über Hitze und Kalte, er entgeht dem Hunger,wenn auch auf die schwerste Weise, er lebt i» sei-nem Lande glücklich. ,,Gott allein weiß ," sagt einMissionar, *)wie viel tausend Meilen ein Kali-fornier, der achtzig Jahre alt worden, in seinemLeben herum geirret hat, dis er sein Grab findet.

Nachrichten von Kalifornien, Maynh. 1778, hinund wieder.