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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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^o Ideen zur Philosophie

te, das ihre Haut erweichte, und das Netz unterderselben färbte. Die meisten Krankheiten diesesErdstrichs sind gallenartig; man lese die Beschrei-bung derselben , *) und die gelbe oder schwarze Farbewird uns physiologisch und pathologisch nicht fremdedünken.

4) Das Wollenhaar der Neger erläutert sich ebendaher. Da die Haare nur vom feinen Safte derHaut leben, und sogar widernatürlich in der Fet-tigkeit sich erzeugen: so krümmen sie sich nach derMenge ihres Nahrnngssaftes, und sterben, wo die-ser fehlet. Bey der gröbern Organisation der Thicrewird also in Landern, wo ihre Natur leidet, mit-hin den zuströmendcn Saft nicht verarbeiten kann,aus der Wolle ein straubiges Haar; die feinere Or-ganisation des Menschen, die für alle Klimate fernsollte, konnte umgekehrt, durch den Ucberfluß diesesOels, das die Haut feuchtet, das Haar zur Wolleverändern.

ü) Ein Mehrcrcs aber als dies alles will dieeigne Bildung der Glieder des menschlichen Körperssagen; und mich dünkt, auch diese ist in der Afri-kanischen Organisation erklärlich. Die Lippen, dieBrüste und die Geschlechtsglieder stehen, so manchenphysiologischen Erweisen nach, in einem genauenBerhältniß, und da die Natur diele Völker, denensie edlere Gaben entziehen mußte, dem einfachenPrincipium ihrer bildenden Kunst zu Folge, mit einem

°) S. Schotts Observaiions on tsie L^nocluisaii-ablliasa, im Auszüge. Gotting. Magaz. Jahr3. St. 6. S. 72g. u. f.